Mein Kleinheubach – Erinnerungen und Geschichten
1. Alter Kindergarten
Hier in der Bachgasse habe ich den Kindergarten besucht. Schwester Elsbeth und Tante Käthchen sind vielen Kleinheubachern noch in bester Erinnerung. Zum Spielen ging es in den Hof oder zu Fertigs in den Garten. Heute befindet sich das Gebäude im Eigentum des Marktes Kleinheubach, ist aufwändig saniert und wird von mehreren Familien bewohnt.
2. Volks- und Hauptschule
In der Friedenstraße wurde ich eingeschult. 1976 war die Schule noch ganz neu und alles modern. Für die Generalsanierung der Schule und des Pausenhofes wurden in den letzten fünf Jahren die Pläne erstellt.
3. Alte Schule
Hier in der Marktstraße bin ich zwei Jahre zur Schule gegangen. Mit Ölofen im Klassenzimmer, der vom Hausmeister mit der Ölkanne aufgefüllt wurde; heute undenkbar. Ein wunderschöner Pausenhof, der Kirchenvorplatz mit seinen prächtigen Bäumen. Heute sind hier die evangelische öffentliche Bücherei, der Chor Canta Nova und die Kleinheubacher Musikanten zu Hause. Ebenso gibt es einen Raum, den alle Verein nutzen können.
4. Porsche fahren
Die Ferien und viele Wochenenden durfte ich auf dem Bauernhof meiner Großeltern verbringen. Opa hat mir dort Porsche fahren beigebracht. Mit seinem roten Porschetraktor haben wir gemeinsam die Äcker bewirtschaftet.
5. Katholische Kirche
Schon immer bin ich in der Kirche aktiv: Als Ministrant, Sternsinger, KJG Gruppenmitglied, Gruppenleiter oder Pfarrleiter. Viele Stunden haben wir hier verbracht, sind gemeinsam auf selbst organisierte Zeltlager gefahren oder haben uns für die Gemeinschaft engagiert. Heute bin ich in der Kirchenverwaltung Mitglied und unterstütze im Gottesdienst durch den Lektorendienst und als Kommunionhelfer.
6. Fußball spielen
Bei der Eintracht habe ich ein Jahrzehnt Fußball gespielt. Der legendäre Trainer Werner Abb hat aus uns jungen Burschen eine echte Mannschaft geformt. Die herzlichen Abende mit der gesamten Mannschaft bei und mit seiner Familie im Wohnzimmer sind unvergessen.
7. Kleinheubacher Bahnhof
Hier war und ist der Startpunkt in die große Welt. Zu Beginn war es die Fahrt nach Miltenberg in die Schule, danach zum Zivildienst nach München. Ich werde mich für eine bessere Anbindung einsetzen, denn die derzeitige Situation ist ein Standortnachteil für Pendler und Geschäftsreisende. Für die sicherere Schülerbeförderung habe ich einen Gleiswechsel bei den Schülerzügen erreicht. Die Bahnstrecke soll elektrifiziert werden, was eine starke Aufwertung bedeutet.
8. Schützenhaus
Eine tolle Sporteinrichtung. Hier habe ich oft am Vergleichsschießen der Ortsvereine teilgenommen. In diesen Räumen fand auch die Gründung des Vereinsringes statt. Wie viele Vereine geht auch der Schützenverein neue Wege, um das Vereinsleben zu erhalten.
9. Firma Wirl
Die Firma Wirl war der Start meiner beruflichen Laufbahn mit einer Lehre zum Elektroinstallateur. Mein Arbeitsfeld hat sich ständig verändert und erweitert. Die Lust auf Neues ist ein großer Antrieb. Ich konnte zusammen mit den Inhabern gestalten. Zuletzt war ich unter anderem Projektleiter für bundesweite Projekte, hatte Führungsverantwortung und konnte aktiv an der strategischen Ausrichtung des Unternehmens mitgestalten. Vieles was ich hier gelernt habe, war eine sehr gute Vorbereitung für die Arbeit als Bürgermeister.
10. Meine Ute

Eine große Kraftquelle ist meine Frau Ute. Wir schätzen aneinander, dass wir uns gegenseitig Denkanstöße geben und für andere Blickwinkel sensibilisieren. Wir teilen dieselben Werte und lachen gerne miteinander. Für mich ist es eine Freude nach Hause zu kommen und zu wissen, dass ich dort eine verständnisvolle Partnerin habe, mit der ich alles teilen kann.
Direkter Draht zu mir:
Thomas Münig
Mainstraße 7
63924 Kleinheubach
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