Bestes Klima für Mensch und Natur
Der Klimawandel ist längst auch bei uns spürbar. Ich möchte ein Kleinheubach mit bestem Klima für Mensch und Natur. Deshalb sollen alle Projekte der Gemeinde so geplant werden, dass sie langfristig klimaneutral, umweltschonend und zugleich alltagstauglich sind. Klimaschutz beginnt für uns vor Ort: bei energieeffizienten Gemeindegebäuden, erneuerbaren Heiz- und Stromlösungen, einem widerstandsfähigen Wald und einer klugen Nutzung von Wasser und Flächen. Nachhaltigkeit ist dabei kein Selbstzweck, sondern eine Investition in Lebensqualität, Vorsorge und Verantwortung gegenüber kommenden Generationen. Dafür braucht es konkrete Maßnahmen, die wir Schritt für Schritt umsetzen wollen.
Das sind meine Ideen:
- Entwicklung Nahwärmenetze (gemäß kommunaler Wärmeplanung)
- Hitzeschutzkonzepte für das Gemeindegebiet z.B. öffentliche Trinkwasserspender
- Stärkung der grünen und blauen Infrastruktur: Nutzung von Regenwasserzisternen, Regenwassermanagement, Begrünung im öffentlichen Raum
- Optimierung der gemeindlichen Gebäude in Bezug auf den Energieverbrauch
- Entsiegelung von Flächen
- Fortsetzung des klimaangepassten Waldumbaus, damit dieser zukunftsfähig wird
- Starkregenschutzkonzept auf der Grundlage der erstellten Studien angehen
Was wir in den letzten Jahren erreichen konnten:
Klimaschutz beginnt vor Ort, im täglichen Handeln einer Gemeinde. Kleinheubach hat in den vergangenen Jahren viel getan, um Energie zu sparen, Umwelt und Ressourcen zu schützen und unabhängiger zu werden.
Ein zentraler Schritt war der Ausbau der Photovoltaik. Auf der Kindertagesstätte, dem Bauhof, dem Hofgarten und dem Feuerwehrhaus erzeugen moderne Anlagen inzwischen einen großen Teil des benötigten Stroms. Das senkt die Energiekosten und stärkt die Eigenversorgung.
Energiemanagement überall
Alle kommunalen Gebäude sind inzwischen in ein digitales Energiemanagementsystem eingebunden. Verbrauchsdaten werden laufend erfasst und analysiert, sodass Energieverluste früh erkannt und vermieden werden. Das Energieaudit des Bezirks Unterfranken bestätigte die Effizienz dieser Maßnahmen.
LED-Beleuchtung und kommunale Wärmeplanung
Auch im öffentlichen Raum hat sich viel verändert. Die Straßenbeleuchtung wurde komplett auf LED-Technik umgestellt. Zudem liegt bereits eine kommunale Wärmeplanung vor, die erst für 2028 verpflichtend wäre. Sie bildet die Grundlage für ein geplantes Nahwärmenetz, das künftig öffentliche Einrichtungen und Privathaushalte versorgen kann.
Kleinheubach blüht
In Zusammenarbeit mit dem Geo-Naturpark Bergstraße-Odenwald entstand ein Blühflächenkataster. Viele ungenutzte Flächen wurden in bunte Wiesen verwandelt, die Insekten und Pflanzen neuen Lebensraum bieten. Im Gemeindewald wachsen zunehmend klimaresistente Baum-arten. Das Förderprogramm „Klimaangepasstes Waldmanagement“ unterstützt dabei.
Kleinheubach profitiert zudem von der Mitgliedschaft im Energienetzwerk Main-Rhön. Dort werden Erfahrungen, Förderideen und Strategien zur Energiewende geteilt. Schritt für Schritt entsteht so ein Ort, der ökologisch und wirtschaftlich auf der Höhe der Zeit ist.
Direkter Draht zu mir:
Thomas Münig
Mainstraße 7
63924 Kleinheubach
Telefon: 09371 / 99359
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